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FOREST DARK
Arbeiten von Anna Roberta Vattes

Vernissage: Freitag, 7. Juni 2019, 19:00 – 21:00
Ausstellung vom 6. Juni bis 6. Juli 2019

Anna Roberta Vattes zeigt in ihrer dritten Einzelausstellung bei ep.contemporary Arbeiten auf Papier, die sich auf der Schwelle zwischen Zeichnung und Malerei befinden. Die in Berlin lebende Künstlerin wurde 1983 in Bochum geboren und studierte nach Zwischenstationen in Afrika, Indien und London an der Hochschule für Künste in Bremen.

„Forest Dark“, der Titel der Ausstellung, ist angelehnt an den gleichnamigen Roman von Nicole Krauss und verweist neben der Bewegung vom Unbekannten zum Sichtbaren des künstlerischen Prozesses auch auf den Ausgangspunkt der Serie: Bleistiftzeichnungen von Pflanzen, Pflanzenteilen, Blättern und Ästen, die die Künstlerin 2018 in Montreal und New York anfertigte. Im Atelier transformiert Anna Roberta Vattes diese Linien in farbige Pinselzeichnungen, bricht sie in die Fläche auf und erschafft mehrdeutige Bildgeschehen.

Abbildung: Forst Dark 47, 2019 (Ausschnitt), Tusche und Acryl auf Papier, 59,5 x 42 cm

 


 

 

zeitversetzt
Regine Spangenthal
Malerei: Bildkonstellationen

Vernissage: Freitag, 12. Juli 2019, 19:00 – 21:00
Künstlergespräch mit Martin Pfahler: Sonntag, 4. August, 16:00
Ausstellung: 11. Juli bis 3. August 2019

In ihrer ersten Einzelausstellung bei ep.contemporary zeigt Regine Spangenthal verschiedene Bildkonstellationen, die sich in ihrer Auswahl und Präsentation auf die Räume der Galerie beziehen. Die in Berlin lebende Künstlerin hat an der Kunstakademie München studiert und in der Arbeit mit Film und Tanz wesentliche Impulse erhalten.

„Als Kind hat mich fasziniert, wie der Blickausschnitt hin – und herspringend sich verändert, wenn ich ein Auge schließe und dann wechselnd das andere. In meiner Wahrnehmung gerät das scheinbar statische Gegenüber ins Wanken, der eigene Standpunkt verschiebt sich. Retrospektiv zeigt sich für mich in dieser Erfahrung ein Aspekt, dem ich in meiner künstlerischen Arbeit immer schon nachgehe, die Irritation des scheinbar eindeutig Gegebenen in etwas visuell Lesbares zu übersetzen. Das visuell Lesbare sind Farbverläufe – als in der Zeit entstandene gedacht und – gesetzt. Diese Verläufe noch einmal, mit dem anderen Auge zu sehen, noch einmal zu formulieren – das ist der Grundimpuls: eine Bewegung anzustoßen.“

Abbildung: Regine Spangenthal l._2, l._1, 2019, Acryl, Öl auf Baumwolle, 30 x 27 cm, 32 x 32 cm