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Gallery Weekend vom 26. – 28. April 2019

Zum diesjährigen Gallery Weekend laden die 13 KünstlerInnen der ep.contemporary mit einer besonderen Aktion ein:

 

NACHEINANDER . NEBENEINANDER
Ausstellungsaktion in zwei Räumen

 

NEBENEINANDER
In einem Zeitraum von 26 Stunden präsentieren die 13 KünstlerInnen der Galerie ep.contemporary je eine Arbeit.

NACHEINANDER
In einem Zeitraum von 26 Stunden präsentieren die 13 KünstlerInnen der Galerie ep.contemporary je eine Arbeit für jeweils 2 Stunden (siehe Zeitplan unten).

 

Freitag, 26.04.2019
15:00 – 17:00 Christian Buchloh
17:00 – 19:00 Dorothea Schutsch
19:00 – 21:00 georgia Krawiec
21:00 – 23:00 Béatrice Nicolas

 

Samstag, 27.04.2019
12:00 – 14:00 Uschi Krempel
14:00 – 16:00 Anna Roberta Vattes
16:00 – 18:00 Jochen Schneider
18:00 – 20:00 Ophelia Beckmann
20:00 – 22:00 Angela Bröhan

 

Sonntag, 28.04.2019
12:00 – 14:00 Matthias Hagemann
14:00 – 16:00 Martina Reichelt
16:00 – 18:00 Sabine Wild
18:00 – 20:00 Regine Spangenthal

 

Die KünstlerInnen sind zu ihren jeweiligen Ausstellungszeiten im NACHEINANDER anwesend und freuen sich auf Gespräche mit Ihnen!
Die präsentierten Genres reichen von Malerei und Zeichnung über Fotografie bis zu Druckgrafik.

 


 

 

Schatten des Geldes
Fotografien von Matthias Hagemann
Vernissage: Freitag, 03. Mai 2019, 19:00 – 21:00
Finissage: Samstag, 01. Juni 2019, 14:00 – 18:00
Ausstellung vom 02. Mai – 01. Juni 2019

„Zeit ist Geld“ lautet ein Credo von Benjamin Franklin, das wir immer wieder hören. Wenn das wahr ist, dann kann das auch bedeuten: Geld ist eben so schwer zu fassen wie Zeit.

Mal zeigt es sich in kleinen und großen gedruckten Zahlen auf Scheinen und Depotauszügen, an die wir uns klammern, bis plötzlich ein Börsensturz, Bankenzusammenbruch oder eine Währungsreform das Abstrakte darin brutal offenlegen. Der Schein zerfällt.

Mal zeigt sich Geld in glänzenden Münzen und nummerierten Scheinen, die zur Ikone und zum Objekt der Begierde werden. Dagobert Duck schwimmt sprichwörtlich darin, eine dekadente Partyszene schnupft dadurch Kokain, verarmte Menschen suchen nach achtlos vergessenen Münzen in Fahrscheinautomaten oder Einkaufswagen.

Wir haben Angst, ohne Geld ausgestoßen zu werden. Für eher wenig Geld verrät Judas in der Bibel Jesus, für unendliches Geld verkauft Peter Schlemihl bei Chamisso seinen Schatten und wird doch nicht glücklich.

Also, was ist Geld wert, was bekommen ich für einen Euro oder Dollar: eine Mittagsmahlzeit in Kambodscha, einen Caffè am Tresen in Florenz, einen plattgedrückten Cent aus dem Touristenautomaten? Und bekomme ich morgen auch noch das Versprechen Geld eingelöst ? „Die meisten tragen ihr Geld zur Bank, um es vor sich selbst in Sicherheit zu bringen“, meint der Dramatiker Sigmund Graff. Wer legt in der Finanzwelt die Regeln fest und ändert sie? Die Illusion von Sicherheit verblasst in Zeiten von Bitcoins, Cum-Ex-Geschäften, Peanuts.

Aus dem Radio trällert dazu: „Money Money Money must be funny…“

In den Werken der Ausstellung – Fotografien und Materialcollagen – hinterfragt Hagemann die Ikone Geld und beschäftigt sich mit der Materialität, ihrer Vergänglichkeit und dem Gefühl, dass Zeit und Geld gleichermaßen flüchtig sind.