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13 +13
warten.wechseln.warten.wechseln.warten.wechseln.warten.wechseln.warten…

13.07.2018, 19:00: Vernissage
26.07.2018, 19:00: Joerg Waehner: E.L.K. – von Ernst Ludwig Kirchner in Davos zur Porzellan-Kollektion
25.08.2018, 16:00: Künstlergespräch mit Ute Lindner und georgia Krawiec: Zeitkomprimierung
Ausstellung vom 12.07. – 08.09.2018

 

In der Gruppenausstellung „13 +13 – warten.wechseln.warten.wechseln.warten.wechseln.warten.wechseln.warten…“ laden 13 Künstler*innen der ep.contemporary zum ersten Mal 13 Gastkünstler*innen ein, Arbeiten im Kunstduett zu präsentieren. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Dialoge zwischen einer Künstler*in der Galerie und ihrer eingeladenen Gastkünstler*in, die auch räumlich als Zwiegespräch in den Ausstellungsräumen erfahrbar sind. Die präsentierten Genres reichen von Skulptur und Malerei, über Zeichnung, Fotografie und Grafik bis zu Neuen Medien. Auch werden Werke gezeigt, die als Gemeinschaftsarbeit der Kunstduette entstanden sind.


Gastkünstler*innen und Künstler*innen von ep.contemporary bilden folgende Kunstduette: 

Michael Bause – Anna Roberta Vattes
Angelika Frommherz – Béatrice Nicolas
Haruka Hirai – Regine Spangenthal
Kama Jackowska – Uschi Krempel
Jens Komossa – Angela Bröhan
Ute Lindner – georgia Krawiec
Una H. Moehrke – Jochen Schneider
Rémy Mouton – Martina Reichelt
A. Paola Neumann – Christian Buchloh
Ev Pommer – Dorothea Schutsch
Jens Schünemann – Sabine Wild
Songwen Sun-von Berg – Matthias Hagemann
Joerg Waehner – Ophelia Beckmann

 


 

„Rattenhausen – aus der Serie Territorien“
Fotografien von Sabine Wild

Vernissage: 14.09.2018; 19:00 – 21:00 
Ausstellung vom 13.09 – 13.10.2018

Seit 10 Jahren fotografiert Sabine Wild Käfige in unterschiedlichen Kontexten; in Zoos und in privaten Räumen: die Serie Territorien. Ihr geht es ausschließlich um die Architektur der inszenierten Räume und ihre auf Natur verweisenden Requisiten. Aktuell widmet sie sich den Käfigen für Ratten, von denen diese Bildserie handelt: Rattenhausen.

Wie werden tierische Lebensräume dort nachgebildet? Wie fügen sich die Käfige in die Einrichtung von Wohnzimmer, Schlafzimmer und Küche, wie grenzt sich Menschliches und Tierisches voneinander ab? Verzahnt es sich? Menschen teilen Möbel mit Ratten – unterm Tisch ein Freigehege, unterm Sofa ein Versteck. Manche verzichten gar auf einen ganzen Raum innerhalb der Wohnung, damit die Ratten sich dort frei bewegen können. Käfige sind Erlebniswelten für die kleinen Freunde: Papprollen, Abflussrohre, Brotkörbe, Stoffreste, Büsche, Seile bieten ihnen ein fantasievolleres Heim, als es manche menschlichen Bewohner für sich selbst gestalten.

Rattenfreundin Luisa N. beschreibt das von ihr konzipierte Heim ihres kleinen Rattenfreundes, indem sie einen Perspektivwechsel vom Subjekt zum Objekt vollzieht: „Hier ist das Schlafhaus – der beste Aussichtsplatz der Welt. Man kann sich hier in noch eine Hängematte kuscheln und die Menschen beobachten!“

Einige der RattenhalterInnen haben Texte zur Verfügung gestellt, in denen sie begründen, warum sie mit Ratten leben. Diese Texte werden ebenfalls in der Ausstellung veröffentlicht.

Diese Ausstellung findet statt im Rahmen des EMOP Berlin – European Month of Photography 2018 (www.emop-berlin.eu).