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Ausstellung zum GALLERY WEEKEND BERLIN 2026
30.04. – 03.05.2026
Do 30.04. 14:00 – 20:00
Fr 01.05. 12:00 – 20:00
Sa 02.05. 12:00 – 20:00
So 03.05. 12:00 – 18:00
Ophelia Beckmann, Matthias Hagemann, Henning Haupt, georgia Krawiec, Uschi Krempel, Celia Mehnert, Martina Reichelt, Bodo Rott, FD Schlemme, Dorothea Schutsch, Sabine Wild, Anne Wodtcke
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Zum GALLERY WEEKEND haben wir Maja Smoltczyk und Sabine Winnemuth eingeladen:
ANSICHTEN
Skulpturen von Maja Smoltczyk
Camerapaintings von Sabine Winnemuth

Vernissage: Donnerstag, 30.04.2026, 18:00 – 21:00
Ausstellung vom 01.05. bis 03.05.2026
Sonderöffnungszeiten zum Gallery Weekend:
30.04.2026: 14:00 – 21:00
01.05.2026: 12:00 – 20:00
02.05.2026: 12:00 – 20:00
03.05.2026: 12:00 – 18:00
Sabine Winnemuth, geboren in Bad Gandersheim / Deutschland
Studium der Bildenden Kunst an der Hochschule für Bildende Künste und Design in Hannover, der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig und der Facultad de Bellas Artes in Barcelona.
In ihren neuesten fotografischen Arbeiten widmet sie sich der Wiedergabe der Dimension Zeit in der zweidimensionalen Darstellung eines Fotos, indem sie die Veränderungen im zeitlichen Verlauf einer bestimmten Szene zeigt. Ihr Ziel bei dieser Art der Fotografie ist es nicht, ein möglichst perfektes Abbild dessen zu schaffen, was sie wahrnimmt, sondern die Realität mit Hilfe der Kamera kreativ zu verändern. Auf diese Weise werden scheinbar feste Strukturen aufgebrochen und aufgelöst, feste Kanten verschoben und Farben vermischt. Das Motiv löst sich in Licht und Farbe auf, die Verdichtung der Materie ist vergänglich. Energie wird freigesetzt, und Umstrukturierung, Metamorphose und Transformation werden möglich. Der Weg ist geebnet für eine bessere Wahrnehmung des Wesens der Situation, der Emotion, die durch das Gesehene hervorgerufen wird. Die Fotos wurden mit einer Leica Q2 (28 mm Festbrennweite) aufgenommen und ausschließlich mit einem RAW-Konverter (Adobe Lightroom) bearbeitet. Die Bilder werden als Einzelstücke auf Satin gedruckt und auf einen Rahmen aus Aluminiumprofilen gespannt oder auf Fotostoff gedruckt und auf einen Holzrahmen aufgezogen. Dadurch erhalten die Bilder eine eher malerische Anmutung.
born in Bad Gandersheim / Germany
Studied fine art at the University of Applied Sciences and Arts in Hanover, the University of the Arts in Braunschweig and the Facultad de Bellas Artes in Barcelona. In her latest photographic works, she devotes herself to reproducing the dimension of time in the two-dimensional representation of a photograph by showing the changes in the temporal sequence of a particular scene. Her aim in this type of photography is not to create as perfect an image as possible of what she perceives but to creatively change the reality with the help of the camera. In this way, seemingly fixed structures are broken up and dissolved, fixed edges are shifted and colors are mixed. The subject is dissolved in light and colour, the condensation of matter is ephemeral. Energy is released and restructuring, metamorphosis and transformation become possible. The way is paved for a better perception of the essence of the situation, the emotion that is generated by what is seen. The photographs were taken with a Leica Q2 (28mm fixed focal length) and processed only with a RAW converter (Adobe Lightroom). The pictures are printed as unique pieces on satin and stretched on an aluminium profile frame or on fotographic fabric, mounted on a wooden frame. This gives the pictures a rather painterly appearance.
Die Bildhauerin Maja Smoltczyk arbeitet vorwiegend figürlich. In ihren Werken spürt sie inneren Zuständen, Stimmungen und typischen Wesenszügen der von ihr dargestellten Figuren nach. Dabei ist es egal, ob es sich um menschliche oder tierische Figuren handelt und es spielt auch keine Rolle, ob es sich um die Darstellung konkreter Personen oder Tiere handelt oder um freie Figuren, die derartige Stimmungen verkörpern, ohne Abbild lebender Individuen zu sein. Faszinierend ist immer, wie sie es schafft, dem toten Material Leben einzuhauchen – ihre Figuren strahlen eine große Lebendigkeit aus und treten sowohl untereinander als auch mit den Betrachtenden in einen inneren Dialog.
Maja Smoltczyk lebt und arbeitet in Berlin. Ihre Werke sind aus Gips, Bronze und Terrakotta und regelmäßig in Ausstellungen im In- und Ausland zu sehen.
Maja Smoltczyk is a sculptor who works mainly in the field of figurative art. In her work, she explores the inner states, moods, and characteristics of the figures she depicts. Whether these f igures are human or animal, or representations of specific individuals or abstract figures that embody such moods without being likenesses of living individuals, makes no difference. It is always fascinating to see how she breathes life into inanimate materials; her figures radiate vitality and engage in an inner dialogue with one another and the viewer. Maja Smoltczyk lives and works in Berlin. Her creations are composed of plaster, bronze and terracotta, and are frequently showcased in exhibitions within Germany and internationally.
Abb. links: „Frieda“ von Maja Smoltczyk, Abb. rechts: Sabine Winnnemuth
malen und fragen, sehen und wissen
Henning Haupt, 3 Installationen:
_ behaupten und zweifeln
_ hoffen, glauben, fragen, tanzen, wissen, ankommen
_ hier und dort
Vernissage: Freitag, 08.05.2026 18:00 – 21:00
Artist Talk: Freitag, 15.05.2026 18:00 – 20:00
Finissage: Samstag, 06.06.2026, 14:00 – 18:00

Die Ausstellung malen und fragen, sehen und wissen besteht aus 3 Installationen, mit je einer Serie aus nicht gegenständlichen Bildern, in Öl auf Papier von 2019 und auf Leinwand von 2026.
Der erste, linke Raum wird durch eine horizontale Linie aus 9 x 6 = 54 kleinformatigen, skizzenartigen Bildern bestimmt. Auf jedem Blatt wird eine malerische Behauptung, wie ein Detail aus dem Kontext eines größeren Bildes, separiert und mit anderen Zeichen oder Maltechniken übermalt – also befragt oder angezweifelt.
Sechs großformatige, mehr als zwei Meter hohe Bilder bauen, in ihrer Unterschiedlichkeit eng Seite an Seite stehend, den zweiten Raum. Die Malerei hier baut insbesondere auf Erinnerungen an Personen, Situationen und Orte auf, die Henning Haupt mit den Verben hoffen, glauben, fragen, tanzen, wissen, und ankommen betitelt. Diese Worte und in Verbindung stehende Erinnerungen, beides als Referenzen verwendet, bestimmen also den Maler bzw. sein Malen, sowie die das Bild betrachtende Person, ihr Sehen und Wissen.
Abschließend bilden sechs Bilder der Serie hier und dort den dritten, hinteren Raum, der zum Träumen einlädt. Auch hier wird die Schichtung dünner Farbe und die Setzung von Markierungen fetter Farbe verwendet. Diese Strukturen wirken teils objekthaft, bilden Konstellationen, verschmelzen mit unendlich scheinenden Farbräumen als Komposition auf der Malfläche, die den gebauten mit Raum mit bestimmen.